Ärzte Zeitung, 20.04.2011

Unfallopfer in NRW sollen von Traumanetz profitieren

KÖLN (at). In Nordrhein-Westfalen haben 28 Kliniken das Traumanetzwerk Ruhrgebiet gegründet. Mit dem Zusammenschluss wollen die beteiligen Krankenhäuser eine bedarfsgerechte und vor allem schnellere Versorgung schwerverletzter Unfallopfer sicherstellen.

"Gerade Unfallpatienten sind auf eine qualitativ hochwertige und reibungslos funktionierende Versorgung angewiesen", sagt Dr. Sven Lendemans vom Universitätsklinikum Essen. Die Krankenhäuser arbeiten künftig bei Patientenaufnahmen und der Weiterverlegung bei Kapazitätsmangel enger zusammen.

"Ein Blick in das Unfallregister zeigt, dass bei bereits bestehenden Unfallnetzen die Sterblichkeit der betroffenen Patienten gesenkt werden konnte", sagt Lendemans. Am Netz beteiligt sind vier überregionale, sechs regionale und 18 lokale Traumazentren von Duisburg bis Dortmund sowie die Rettungsdienste aus den Regionen.

In den kommenden zwei Jahren sollen weitere Kliniken beitreten. Derzeit prüft ein unabhängiges Institut, ob Bewerber die qualitativen Standards und Anforderungen des Netzes erfüllen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »