Ärzte Zeitung, 12.05.2011

Ministerium prüft KBV-Vorstandsgehälter

BERLIN (sun). Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) prüft derzeit die Vorstandsverträge der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Politikerin Birgitt Bender hervor.

Die Gehaltserhöhung von KBV-Chef Dr. Andreas Köhler auf 350.000 Euro (35 Prozent) nach seiner Wiederwahl im März hatte in der Ärzteschaft für großen Unmut gesorgt (wir berichteten).

Bisher liege keine abschließende Bewertung vor, so das BMG. Dafür seien noch weitere Unterlagen erforderlich. Die Festlegung der Vorstandsgehälter sei Sache der KBV-Vertreterversammlung, das BMG könne aber als Rechtsaufsicht eingreifen.

[13.05.2011, 09:47:15]
Dr. Frank Schlüter 
Selbstbedienung in der KBV
"Die Festlegung der Vorstandsgehälter sei Sache der KBV-Vertreterversammlung, das BMG könne aber als Rechtsaufsicht eingreifen."
....und das wird das BMG angesichts einer so unverfrohrenen Kungelei in diesem Fall hoffentlich tun. Der Applaus der unter Herrn Dr. Köhler leidenden Vertragsärzte wird dem BMG hierbei gewiss sein!
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