Ärzte Zeitung, 07.06.2011

Neuerkrankungsrate bei Lungenkrebs ist in Sachsen niedrig

DRESDEN (tt). Unter den neuen Bundesländern ist Sachsen das Land mit der geringsten Rate an Neuerkrankungen bei Lungenkrebs.

Das geht aus Zahlen hervor, die vom Gemeinsamen Krebsregister von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen anlässlich des Weltnichtrauchertags veröffentlicht worden sind.

Bei sächsischen Frauen ist Lungenkrebs die vierthäufigste Krebserkrankung und bei Männern die dritthäufigste, so das Ministerium.

Im Jahr 2008 erkrankten in Sachsen 556 Frauen und 1794 Männer an Lungenkrebs. "Der Freistaat weist erfreulicher Weise sowohl bei Frauen als auch bei Männern die niedrigste Neuerkrankungsrate auf", so Gesundheitsministerin Christine Clauß (CDU).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »