Ärzte Zeitung, 01.07.2011

"Verzahnung der Pädiater mit Kliniken ist wichtig"

BERLIN (ras). Fast ein Drittel der niedergelassenen Pädiater kann zusätzlich zur fünfjährigen Facharztausbildung in der Kinder- und Jugendmedizin eine weitere Spezialisierung nachweisen.

Im Gegensatz zu Kollegen aus der Erwachsenenmedizin ist es daher für Professor Klaus M. Keller legitim, dass Pädiater sowohl haus- als auch fachärztlich tätig sein dürfen, sagte Keller als Kongressleiter des 41. Kinder- und Jugend-Ärztetages in Berlin.

Allerdings erfordere dies eine enge Verzahnung der niedergelassenen Pädiater mit den Kliniken und Abteilungen für Kinder- und Jugendmedizin. Dies schließe ein, dass viele Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin Patienten mit seltenen oder chronischen Erkrankungen ambulant mitversorgen dürfen.

Die optimale Versorgung dieser Patienten sei ohne diese Verzahnung nicht möglich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »