Ärzte Zeitung online, 01.07.2011

HNO-Ärzte wollen Stützung aus dem Hausarzt-Topf

HNO-Ärzte wollen Stützung aus dem Hausarzt-Topf

ERFURT (rbü). Im Streit um nicht abgerufene Honorare in Millionenhöhe erhöhen Thüringens Fachärzte den Druck auf die KV.

Die Vizepräsidentin der Landesärztekammer Ellen Lundershausen fordert eine Stützung der Honorare aus Mitteln, die 2009 und 2010 nicht abgerufen wurden. Insgesamt soll es sich um eine Summe von etwa 60 Millionen Euro handeln (wir berichteten).

Dies scheitert bislang am Widerstand der KV, die darauf verweist, dass der Großteil des Geldes für die Vergütung der Hausärzte vorgesehen ist. In diesem Topf sind mehrere Millionen Euro übriggeblieben. Auch die Kassen plädieren für die Unterstützung der Fachärzte.

Lundershausen, selbst HNO-Ärztin in Erfurt, weist auf die schwierige Lage vieler Kollegen hin. Betroffen sei etwa die Hälfte der 107 HNO-Ärzte in Thüringen. Die Fachgruppe fordert. dass ihre Honorare durch eine prozentuale Erhöhung der Grundpauschale aus den nicht verbrauchten Mitteln gestützt wird.

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