Ärzte Zeitung, 13.07.2011

KV Brandenburg sucht weiter nach neuem Standort

POTSDAM (ami). Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) ist weiterhin auf Immobiliensuche. Bislang hat der Vorstand keinen geeigneten Standort gefunden.

Alle Angebote waren entweder unattraktiv oder zu teuer, wie KVBB-Chef Dr. Hans-Joachim Helming der Vertreterversammlung im Juni schilderte. Ad Acta gelegt sind die Pläne dennoch nicht.

Der Vorstand sucht also weiter nach einem Standort für einen Neubau, in dem die bislang auf mehrere Standorte verteilte KV-Verwaltung zusammengeführt werden kann.

Auch die gemeinsame Nutzung eines solchen Standortes mit Partnern wie der Ärztekammer oder der apoBank ist laut KVBB noch nicht vom Tisch.

Entscheidung bei der VV im September

Eine Entscheidung soll nun im September fallen, wenn die Vertreterversammlung zum nächsten Mal zusammentritt. Dann müsste auch der Mietvertrag für die KV-Räume im Potsdam Center gekündigt werden.

Die KVBB rechnet für einen Neubau von 12.000 Quadratmetern mit einem Finanzierungsbedarf von rund 25 Millionen Euro. Ein Teil davon soll aus dem Verkauf von selbstgenutzten Immobilien, wie der KV-Villa in der Potsdamer Gregor-Mendel-Straße erzielt werden.

Der Haushaltsausschuss hatte dazu nach Helmings Angaben Ende Mai in einer Sondersitzung das Votum abgegeben, dass nur Notwendiges umgesetzt werden soll.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17541)
Organisationen
KV Brandenburg (520)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »