Ärzte Zeitung, 10.07.2011

Medi: Versorgungsgesetz mit Licht und Schatten

STUTTGART (fst). Das geplante Versorgungsgesetz geht nach Ansicht von Medi Deutschland "in die richtige Richtung", sei aber "in Teilen noch problematisch".

Als positiv wertet Medi den geplanten Wegfall der Ambulanten Kodierrichtlinien und der Vergütungskonvergenz. Begrüßt wird auch, dass in unterversorgten Gebieten Fallzahlbegrenzungen wegfallen sollen und Einzelleistungsvergütungen für förderungswürdige Leistungen vorgesehen sind.

Ein klares Nein formuliert der Bundesvorstand zur spezialärztlichen Versorgung. Die Regelungen werden als nicht praktikabel bezeichnet. Weder bräuchten Ärzte eine neue Versorgungsebene noch zusätzliche Abrechnungsmodalitäten, hieß es.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17107)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »