Ärzte Zeitung online, 23.07.2011

GBA empfiehlt Änderungen beim Asthma-DMP

BERLIN (af). Raucher mit Asthma bronchiale können damit rechnen, dass sie in einem strukturierten Behandlungsverfahren (DMP) künftig auch durch geeignete Medikamente darin unterstützt werden, sich ihr Laster abzugewöhnen.

Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss am Donnerstag beschlossen und dem Bundesgesundheitsministerium als Empfehlung weitergeleitet.

Ausstiegsbereite Raucher sollen demnach zusätzlich zu anderen Hilfen auch Medikamente erhalten können - allerdings nur einmal.

Mit dem Beschluss ist der Gemeinsame Bundesausschuss seiner Verpflichtung nachgekommen, die DMP regelmäßig auf den neuesten Stand der Wissenschaft zu bringen.

Aus demselben Grund hält der Ausschuss es für schwierig, bei Zwei- bis Vierjährigen die Diagnose Asthma bronchiale zu stellen. Eine Gruppe der so diagnostizierten Kinder gesunde später. Kinder in diesem Alter könnten also nicht in ein Chronikerprogramm eingeschrieben werden.

Die Beschlüsse des GBA müssen vom Bundesgesundheitsministerium bestätigt werden. Erst dann gelten sie.

[25.07.2011, 14:46:26]
Denis Nößler 
Korrektur
Herr Dr. Stern hat Recht, hier hatte sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Wir haben den Artikel korrigiert und bitten das Versehen zu entschuldigen.

Herzlichst,
die Redaktion zum Beitrag »
[25.07.2011, 10:11:53]
Dr. Stefan Stern 
Missverständliche Artikelüberschrift und Textangaben
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Änderungen, die der G-BA vergangenen Donnerstag vorgeschlagen hat, betreffen ausschließlich Patienten im DMP Asthma bronchiale. Dieses wurde zusammen mit dem DMP COPD als DMP "Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen" eingeführt. Auch die Einschreibung der 2-4jährigen Kinder bezieht sich logischerweise nur auf das DMP Asthma und nicht, wie Sie schreiben, auf das DMP COPD.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Stefan Stern zum Beitrag »

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