Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung online, 02.08.2011

Honorarabschläge - KBV kritisiert CSU-Idee

BERLIN (vdb). Der aus Unionskreisen gemachte Vorschlag, niedergelassene Ärzte in überversorgten Gebieten zur Kassen zu bitten, ist auf massive Kritik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gestoßen.

Im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" lehnten die beiden Vorstände Dr. Andreas Köhler und Dr. Carl-Heinz Müller den Vorschlag als untaugliches Mittel ab, um mit diesem Geld Ärzte in unterversorgten Gebieten zu unterstützen bzw. Kollegen einen Anreiz zu bieten, sich in unterversorgten Gebieten niederzulassen.

Viel wichtiger sei es, so Köhler weiter, eine genaue Analyse darüber anzustellen, wie etwa die Inanspruchnahme von Versicherten ist, die auf dem Land wohnen, ihren Arbeitsplatz in der Stadt haben und dort ihren Arzt aufsuchten.

Mit weiteren Stellungnahmen hielt man sich in Koalitionskreisen zurück. Das Kabinett berät am Mittwoch über den Gesetzentwurf.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »