Ärzte Zeitung, 17.08.2011

Verbund soll Ärztemangel in der Region beheben

KÖLN (iss). In Ostwestfalen-Lippe (OWL) könnte ein Verbund aus Universitäten, Kliniken und Arztpraxen dazu beitragen, den Ärztemangel zu bekämpfen. Davon geht der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. Theodor Windhorst aus.

"Eine solche strukturierte Kooperation kann nicht nur die wohnortnahe und flächendeckende Versorgung verbessern, sondern ist auch ein starkes Signal für die Gesundheitswirtschaft und die Gesundheitsindustrie in OWL", sagt Windhorst.

Nach seinen Vorstellungen könnte die Universität Bielefeld mit der Medizinischen Fakultät der Universität Bochum kooperieren und in die klinische Ausbildung ab dem siebten Semester einsteigen.

Windhorst unterstützt den Vorstoß von Karl-Josef Laumann, Fraktionsvorsitzender der CDU im Düsseldorfer Landtag, der sich für den Aufbau einer Medizinischen Fakultät in Bielefeld oder die Zusammenarbeit der Hochschulen in Bochum und Bielefeld stark macht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »