Ärzte Zeitung, 16.09.2011

Fachärzte warnen vor Aus für "dritten Sektor"

NEU-ISENBURG (bee). Die Berufsverbände der Potsdamer Runde warnen davor, die geplante ambulante spezialärztliche Versorgung (ASV) zu kippen.

"Ohne Zweifel enthält der geltende Entwurf noch Klärungsbedarf, um einen fairen Wettbewerb in der ASV zu erreichen. (...) Die Kritik an einzelnen Punkten sollte aber nicht dazu führen, das ganze Projekt zu kippen", erklären die Facharztverbände in einer Mitteilung.

Zur so genannten Potsdamer Runde gehören unter anderem die Berufsverbände Augenheilkunde, der Chirurgen, Dermatologen, Diabetologen, Frauenärzte, Gastroenterologen, Hämato-Onkologen, HNO-Ärzte, Orthopäden und Unfallchirurgen, Pneumologen, Reha-Ärzte, Rheumatologen, Urologen sowie die ambulanten Operateure.

Lesen Sie dazu auch:
Länder torpedieren Spezialarzt-Pläne

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17541)
Organisationen
ASV (186)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »