Ärzte Zeitung, 10.10.2011

Uniärzte stimmen über Streiks ab

Ärzte an Unikliniken liebäugeln mit einem Streik - als Reaktion darauf, dass die Tarifverhandlungen erneut gescheitert sind. Jetzt beginnt die Urabstimmung, unter anderem an sechs Hochschulkliniken in NRW.

Uniärzte stimmen über Streiks ab

Es ist fünf vor Streik: Die Urabstimmung unter den Ärzten der Unikliniken beginnt.

© hati / fotolia.com

NEU-ISENBURG (chb). Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen für Ärzte an Unikliniken beginnt in dieser Woche unter anderem an sechs Hochschulkliniken in NRW die Urabstimmung über einen Arbeitskampf.

Stimmen bis zum 20. Oktober mehr als 75 Prozent der Mitglieder des Marburger Bundes für einen Streik, könnte es ab dem 7. November zu Arbeitsniederlegungen kommen.

Bei einem Arbeitskampf würden sich nach MB-Angaben vor allem planbare Operationen verschieben, Notfälle aber weiterhin versorgt.

Marburger Bund hat Verhandlungen abgebrochen

Der Marburger Bund, der eine Gehaltserhöhung von 6,3 Prozent fordert, hatte die Verhandlungen am 30. September abgebrochen.

Die Gewerkschaft warf der Tarifgemeinschaft der Länder mangelnde Verhandlungsbereitschaft vor.

[10.10.2011, 19:24:29]
Dr. Harry Domack 
Berechtigte Forderungen der Ärzte
Ohne streik und ohne Druck wird nichts gehen. Es gibt noch viel zu tun, die über 30-jährige Ausbeutung der Ärzte in allen bereichen zu beenden.

Die Forderungen sind geradezu moderat und können nur ein erster kleiner schritt auf der langen reise sein. zum Beitrag »

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