Ärzte Zeitung, 26.10.2011

Medi schließt sich nicht Spitzenverbänden an

STUTTGART (fst). Der Ärzteverbund Medi Deutschland hat - wie auch der Hausärzteverband - angekündigt, nicht die Resolution von Bundesärztekammer, KBV und ärztlichen Spitzenverbänden unterstützen zu wollen.

In dem Papier hatten die Verbände unter anderem Änderungen bei der geplanten spezialärztlichen Versorgung und eine schnelle GOÄ-Novelle gefordert.

Medi-Chef Dr. Werner Baumgärtner begründete die Absage damit, das Papier enthalte "keine einzige unserer Kernforderungen" - wie etwa eine feste Vergütung in Euro und Cent.

Medi moniert zudem, dass die Resolution "kein Wort" zu Selektivverträgen enthält, die Medi vorantreibt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »