Ärzte Zeitung, 29.10.2011

NRW-Ministerin wettert gegen Versorgungsgesetz

BERLIN (eb). NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat das von der schwarz-gelben Koalition auf den Weg gebrachte Versorgungsstrukturgesetz scharf kritisiert.

Darin würden die Länderinteressen völlig negiert, sagte Steffens in Berlin. Es sei nicht nachvollziehbar, warum das BMG die spezialärztliche Versorgung in das Gesetz geschrieben habe: "Wir haben schon genug Probleme zwischen ambulant und stationär, jetzt wird noch eine zusätzliche Säule mit der spezialärztlichen Versorgung aufgemacht."

Gefordert sei vielmehr eine bessere Vernetzung und eine regionale Bedarfsanalyse mit empirisch erhobenen Zahlen und Fakten.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17105)
Personen
Barbara Steffens (367)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »