Ärzte Zeitung, 07.11.2011

Medizin-Professuren werben mehr Drittmittel

BERLIN (fst). Von den 5,02 Milliarden Euro, die deutsche Universitäten im Jahr 2009 an Drittmitteln eingeworben haben, entfielen 1,31 Milliarden Euro (26 Prozent) auf medizinische Einrichtungen, hat der Medizinische Fakultätentag (MFT) mitgeteilt.

Damit erzielten Professuren der Fächergruppe Medizin/Gesundheitswissenschaften mit 475.000 Euro die höchsten Pro-Kopf-Einnahmen.

Das sei ein Zuwachs von 7,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008, erläutert der MFT unter Verweis auf neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Besorgniserregend dagegen sei, dass die laufenden Grundmittel für Forschung und Lehre 2009 um 7,9 Prozent niedriger gelegen hätten als im Vorjahr.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17543)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »