Ärzte Zeitung, 01.12.2011

Kammer und KV begrüßen Wahl des neuen Senators

BERLIN (ami). Der Wechsel in der Berliner Gesundheitspolitik wird von KV und Kammer in der Hauptstadt begrüßt. Zustimmung findet auch der neue Zuschnitt des Ressorts, das mit dem Bereich Soziales nun auch wieder die Pflegepolitik der Stadt umfasst.

Als "gute Nachricht" bezeichnet die KV die Ernennung von Mario Czaja (CDU) zum Gesundheitssenator. "Wir kennen und schätzen Herrn Czaja als kenntnisreichen und sachorientierten Politiker", sagte KV-Chefin Dr. Angelika Prehn.

"Es wird Zeit, dass die Gesundheitspolitik in Berlin wieder den ihr gebührenden Stellenwert bekommt", so Berlins Ärztekammerpräsident Dr. Günther Jonitz. Auch er hofft auf eine bessere Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und Akteuren.

"Die vielfältigen Aufgaben im Gesundheitswesen lassen sich nur gemeinsam mit allen Beteiligten lösen. Diese Erkenntnis war in den vergangenen zehn Jahren rot-roter Regierung nicht immer vorhanden", so Jonitz.

Besonderen Handlungsbedarf sieht er bei der Charité und Vivantes. Das Land Berlin müsse sich hier seiner besonderen Verantwortung als größter Arbeitgeber stellen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »