Ärzte Zeitung online, 23.12.2011

Hessen: Warnung vor Praxisschließungen

WIESBADEN (ine). Die hessischen Psychotherapeuten warnen vor Praxisschließungen. Dabei belege der Gesundheitsbericht des Landes, dass die Zahl der psychischen Erkrankungen zugenommen habe. Bei Frauen ist danach Depression die dritthäufigste Diagnose.

2009 waren insgesamt 586.590 Menschen in Hessen psychisch krank. 16,5 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage liegen psychische Störungen und Verhaltensstörungen zugrunde.

Die Vertreter der Psychotherapeutenkammer in Wiesbaden appellieren an die Landesregierung, die Versorgung zu sichern.

Wie berichtet, sind in Hessen mit Einführung des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes 943 von mehr als 2000 Praxen von einer Schließung bedroht, weil der Bedarfsplanung veraltete Berechnungen aus dem Jahr 1999 zugrunde liegen.

Im Gesundheitsbericht hat Hessen als erstes Bundesland die Morbi-RSA-Fallzahlen der über den Gesundheitsfonds abgerechneten chronischen Erkrankungen zusammengestellt.

Erfasst wurden im Jahr 2009 mehr als fünf Millionen Menschen. Etwa 2,5 Millionen leiden an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 513.000 an Diabetes und mehr als 241.000 an Krebs.

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