Ärzte Zeitung, 12.01.2012

Linke wirft Montgomery "Lobbyismus" vor

BERLIN (jvb). Die Bundestagsfraktion der Linken hat die Position von Bundesärztekammer-Chef Dr. Frank Ulrich Montgomery zur Finanzierung des Gesundheitswesens als unsolidarisch und ungerecht kritisiert.

Montgomery hatte bemängelt, der Gesundheitsfonds hänge weiter zu stark von konjunkturellen Entwicklungen ab. Auch wertete er den Einstieg in die Prämienfinanzierung als zu "zaghaft".

Montgomery gehe es lediglich darum, "mehr Geld im System" zu haben, "also auch für die Ärzte", sagte der Linksabgeordnete Harald Weinberg. Die Politik dürfe sich aber nicht von "Lobbyisten" treiben lassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »