Ärzte Zeitung, 31.01.2012

Bayern: Huber drängt auf Schiedsverfahren

MÜNCHEN (sto). Nach dem Abschluss eines neuen Hausarztvertrages zwischen dem Bayerischen Hausärzteverband (BHÄV) und den Betriebskrankenkassen drängt Bayerns Gesundheitsminister Marcel Huber darauf, dass auch in den noch anhängigen Schiedsverfahren weiterer Kassen ein rascher Abschluss erreicht wird.

"Patienten, Ärzte und auch Kassen können von Hausarztverträgen profitieren. Sie müssen als sinnvolles Versorgungsangebot möglichst bald wieder allen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen offen stehen", erklärte Huber gegenüber der "Ärzte Zeitung".

BHÄV-Vorsitzender Dr. Dieter Geis teilte mit, er erwarte, dass die Entscheidungen in den Schiedsverfahren mit der AOK Bayern und den Ersatzkassen noch im Februar bekannt gegeben werden. Der BHÄV plant März Informationsveranstaltungen in den Praxen.

Lesen Sie dazu auch:
Bayerische Hausärzte tüten Vertrag mit BKKen ein

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »