Ärzte Zeitung, 02.02.2012

Mehr Einsatz im Kampf gegen MRSA-Keime

HAMBURG (di). Um eine Ausbreitung von multiresistenten Erregern (MRSA) zu verhindern, müssen nach Ansicht der KV Hamburg Kliniken und Pflegeheime einbezogen werden. Sie fordert klar definierte Schnittstellen und standardisierte Verfahren in allen Sektoren.

Ab April können niedergelassene Ärzte Diagnostik und Behandlung von MRSA-Patienten in der ambulanten Versorgung erbringen.

"Das sind wichtige Voraussetzungen für die Verminderung von Infektionen, aber das kann nur ein erster Schritt sein. Krankenhäuser und Pflegeheime müssen einbezogen werden, wollen wir die Ausbreitung der Keime wirklich zurückdrängen", sagte Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorsitzender der Vertreterversammlung der KV Hamburg.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »