Ärzte Zeitung, 16.02.2012

Immer mehr ausländische Ärzte in Thüringen

Die Kammer legt neue Zahlen vor: Es kommen vor allem Ärzte aus osteuropäischen Ländern.

JENA (rbü). In Thüringen arbeiten immer mehr Ärzte aus dem Ausland. Nach Angaben der Landesärztekammer waren Ende vergangenen Jahres insgesamt 839 ausländische Mediziner in diesem Bundesland gemeldet. Das ist ein neuer bisher nicht erreichter Spitzenwert.

In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der Ärzte mit ausländischen Wurzeln sprunghaft angestiegen, Ende 2010 waren es noch 714 Ärzte, im Jahr zuvor waren es lediglich 600 gewesen. Damit stammt inzwischen fast jeder zehnte Mediziner in Thüringen aus dem Ausland, teilte die Kammer mit.

Der überwiegende Anteil ist in einem Krankenhaus beschäftigt und stammt aus Osteuropa. Vor allem rumänische Ärzte (120) zog es besonders häufig nach Thüringen, dicht gefolgt von Bulgaren, Slowaken (jeweils 69) und Ärzten aus Österreich (54).

Von den ausländischen Kollegen arbeiten 744 im Krankenhaus, 54 ambulant und die übrigen sind in Behörden beschäftigt

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16861)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »