Ärzte Zeitung, 20.02.2012

KVWL macht ernst bei Bürokratieabbau

KV Westfalen-Lippe macht ernst bei Bürokratieabbau

DORTMUND (iss). Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) will sich selbst und niedergelassene Ärzte entlasten, die Weiterbildungsassistenten beschäftigen.

Wenn die Kassen zustimmen, müssen die Ärzte ab 1. Juli nicht mehr jeden Monat melden, dass die Assistenten noch bei ihnen tätig sind.

Da die Praxisinhaber nach wie vor verpflichtet sind, das vorzeitige Ausscheiden oder die Beendigung der Tätigkeit der Assistenten mitzuteilen, sei die monatliche Rückmeldung nicht notwendig, sagte KVWL-Vorstand Dr. Thomas Kriedel auf der Vertreterversammlung.

Die geplante Streichung des monatlichen Nachweises ist Teil des Versuchs der KVWL, unnötige Bürokratie abzubauen. Kriedel forderte die Ärzte auf, weiter entsprechende Vorschläge zu machen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »