Ärzte Zeitung, 06.03.2012

Ministerin soll im Geriatrie-Streit schlichten

STUTTGART (mm). Die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft hat Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) aufgefordert, sich in die Diskussion über die Vergütung für die 36 Geriatrie-Kliniken einzuschalten.

Nur so könne die wohnortnahe Versorgung alter Menschen gesichert werden, sagte der BWKG-Vorstandsvorsitzende Thomas Reumann in einem Schreiben an die Ministerin.

Grund für seine Forderung ist die von den Kassen maximal in Aussicht gestellte Steigerung des Vergütungssatzes um rund acht Euro.

Die geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen seien seit Jahren unterfinanziert, so Reumann. Drei Einrichtungen hätten bereits schließen müssen, in weiteren Fällen werde über eine Schließung nachgedacht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »