Ärzte Zeitung, 30.06.2012

KBV erneuert Kritik an der Praxisgebühr

BERLIN (dpa). Nach dem Scheitern eines Vorstoßes der Länder für eine Abschaffung der Praxisgebühr hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Kosten durch die Abgabe kritisiert.

"In den Praxen der niedergelassenen Ärzte entstehen jedes Jahr allein durch den Einzug 360 Millionen Euro an Bürokratiekosten", sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Köhler der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Pro Praxis seien dies mehr als 4100 Euro. Der Zeitaufwand für die Bearbeitung der Praxisgebühr sei zu hoch. In jeder Praxis würden jährlich rund 120 Stunden aufgewendet, um die Praxisgebühr einzubehalten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »