Ärzte Zeitung, 18.09.2012

Hessen

DOXS erwägen Praxisschließungen

KASSEL (eb). Die Mitglieder der nordhessischen Ärztegenossenschaft DOXS haben sich mehrheitlich für vorübergehende Praxisschließungen ausgeschlossen, "wenn die angekündigte zweite Verhandlungsrunde nicht positiv für die Ärzte ausfällt".

Die große Wut der Ärzte resultiere aus dem Verhalten der Krankenkassen, so DOXS-Vorstand Dr. Stefan Pollmächer.

Es vergehe kaum ein Monat, in dem nicht eine Studie im Auftrag der Kassen zu belegen versuche, dass Ärzte wahlweise korrupt und geldgierig seien, oder schlampig arbeiteten, so Pollmächer. Die Genossenschaft hat in Nordhessen 300 Mitglieder.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17369)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »