Ärzte Zeitung, 01.02.2013

Westfalen-Lippe

Kammer-Chef warnt vor Stillstand der Politik

KÖLN. Wahltaktische Manöver dürfen nicht zu einem Stillstand in der Gesundheitspolitik führen, fordert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. Theodor Windhorst.

Er reagiert auf die Ankündigung der SPD-Politikerin Elke Ferner, dass ihre Partei Vorhaben der Bundesregierung über den Bundesrat stoppen will. "Wer die gesundheitspolitische Entwicklung lähmt, ist verantwortlich für eine zwangsläufige Verschlechterung der Patientenversorgung", sagt Windhorst.

Außerdem schrecke die Politik so den ärztlichen Nachwuchs ab. Es gebe viele Themen, die angepackt werden müssten, sagte Windhorst. "Politische Machtkämpfe auf dem Rücken der Patienten sind unanständig." (iss)

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