Ärzte Zeitung, 07.02.2013

Schleswig-Holstein

KV publiziert eigenen Honorarbericht

BAD SEGEBERG. Die KV Schleswig-Holstein hat erstmals einen Honorarbericht veröffentlicht. Ziel ist mehr Transparenz in der Vergütung ärztlicher Leistungen, die im Norden insgesamt rund eine Milliarde Euro im Jahr umfasst.

Der Bericht beschäftigt sich mit den Daten des Jahres 2011 und beschreibt den Weg vom Kassenbeitrag bis zum Honorarumsatz einzelner Arztgruppen. Auch Gründen für Honorarunterschiede zwischen Arztpraxen auf dem Land und in der Stadt gehen die Autoren nach.

Der Bericht erklärt Fachbegriffe wie morbiditätsbedingte Gesamtvergütung und Fremdkassenzahlungsausgleich und beschreibt ausführlich die komplexe Honorarsystematik.

Zielgruppe des Honorarberichtes sind hauptsächlich die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Schleswig-Holstein. "Wir hören immer wieder den Vorwurf, die KV verteile das Geld falsch.

Mit diesem Vorurteil räumt der Bericht auf", sagte die KV-Vorsitzende Dr. Monika Schliffke. Künftig soll jährlich ein Bericht veröffentlicht werden. (di)

Der Honorarbericht 2011 steht unter www.kvsh.de zum Download bereit

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »