Ärzte Zeitung, 15.04.2013

Bayern

Frauen dominieren die Weiterbildung

MÜNCHEN. Die Zahl der geförderten Weiterbildungsstellen in der Allgemeinmedizin steigt in Bayern nach einem Zwischentief wieder. Insgesamt 17,3 Millionen Euro, davon 8,7 Millionen Euro KV-Anteil, wurden im vergangenen Jahr als Fördergelder für umgerechnet 413 Weiterbildungsstellen ausbezahlt.

Fast drei Viertel der Ärzte in Weiterbildung sind weiblich, berichtete der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), Dr. Wolfgang Krombholz, in der Vertreterversammlung. Knapp 40 Prozent der Ärztinnen absolvieren ihre Weiterbildung in Teilzeit, vor drei Jahren waren es erst 30 Prozent.

Auch bei den Facharztanerkennungen in der Allgemeinmedizin gebe es wieder einen leichten Aufwärtstrend, berichtete Krombholz mit Hinweis auf Zahlen der Bayerischen Landesärztekammer.

Demnach wurden 2011/12 in Bayern insgesamt knapp 250 Allgemeinärzte anerkannt, davon etwas mehr als 200 mit Prüfung. "Angesichts der demografischen Entwicklung der nächsten Jahre bräuchten wir aber mindestens das Doppelte", kommentierte Krombholz. (sto)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »