Ärzte Zeitung, 13.05.2013

Hessen

Kassen wehren sich gegen KV-Vorwürfe

FRANKFURT. Im Honorarstreit mit der KV Hessen haben die Krankenkassen die Aussagen der KV, sie haben eine "Blockadehaltung" eingenommen, zurückgewiesen.

"Diese Behauptung wiesen die Krankenkassen und deren Verbände entschieden zurück", heißt es in einer Erklärung, die der "Ärzte Zeitung" vorliegt.

Nach Aussagen der Kassen fordert die KV für das Jahr 2013 eine Erhöhung des Honorarvolumens von 13 Prozent. Eine erhöhte Morbidität im Land, die oberhalb der bundesweiten Berechnungen stehe, hätte die KV allerdings nicht beweisen können, so die Kassen.

"Insoweit gibt es auch keinen Grund, von den bundesweit gültigen Vorgaben des Bewertungsausschusses abzuweichen", heißt es in der Stellungnahme.

Denn: "Grundsätzlich hat die KV Hessen kein Einnahmeproblem, sondern ein Verteilungsproblem, um unter den verschiedenen Arztgruppen eine gerechte Honorierung herzustellen."

In den kommenden Tagen soll nun das Schiedsgericht besetzt werden, Verhandlungen sollen möglichst "zeitnah" aufgenommen werden. (bee)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »