Ärzte Zeitung, 13.05.2013

KV Berlin

Neue Vorstandsverträge ohne Zeitdruck

BERLIN. Bei den neuen Verträgen für die Vorstände der KV Berlin will der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten mit äußerster Sorgfalt vorgehen.

Die Ausschussvorsitzende Dr. Christiane Wessel kündigte in der Vertreterversammlung an, "dass wir nicht bereit sind, nochmal eine Empfehlung unter Zeitdruck auszusprechen". Alles müsse Hand und Fuß haben.

Der Ausschuss hat nach ihren Angaben Ende April zum letzten Mal getagt.Feststehe, dass die Befristung der neuen Verträge exakt den Vorgaben der Aufsichtsbehörde entsprechen wird. Die alten Verträge laufen etwas über das Ende der Amtszeit hinaus.

Sie sollen nun auf die Amtszeit befristet werden. Spannend werden die Gehaltsverhandlungen. Sie stehen im Zusammenhang mit der Affäre um die Übergangsgelder. Die drei Vorstände mussten die Summen von je 183.000 Euro schließlich zurückzahlen.

Als das feststand, kam sehr schnell die Vermutung auf, dass diese Rückzahlung durch eine Gehaltserhöhung ausgeglichen werden könnte. In der Vertreterversammlung gibt es jedoch auch Stimmen, die sich strikt gegen eine Gehaltserhöhung wenden. Laut Wessel hat der Ausschuss einen Kompromiss erarbeitet.

Diesen Kompromiss hat der Ausschuss mit den Vorstandsmitgliedern diskutiert. "Daraufhin kamen zwei Gegenvorschläge, die im Ausschuss größtenteils nicht auf Gegenliebe gestoßen sind", berichtete Wessel.

Die Beratungen werden daher nach ihren Angaben fortgesetzt. "Letztendlich muss eine Entscheidung sowieso die VV treffen", schloss Wessels Bericht. (ami)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16859)
Hessen (617)
Organisationen
KV Berlin (741)
Personen
Christiane Wessel (9)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »