Ärzte Zeitung, 17.05.2013

Rechtsextremismus

Berliner Senator feuert Staatssekretär

BERLIN. Der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja hat seinem Staatssekretär und Amtschef Michael Büge (beide CDU) gekündigt. Er zieht damit die Konsequenzen aus der Debatte um Büges Mitgliedschaft in der als rechtsextrem kritisierten Burschenschaft Gothia.

"Die Diskussion um die Mitgliedschaft hat die Arbeit an Sachthemen in den vergangenen Monaten deutlich erschwert. Die vor uns liegenden Herausforderungen im Gesundheits- und Sozialbereich erfordern jedoch unsere volle Aufmerksamkeit", begründete Czaja die Entlassung.

Büge stand wegen seiner Zugehörigkeit zur Gothia seit Ende 2012 in der Kritik. Er sollte sich zwischen seinem Amt und der Burschenschaft entscheiden.

Dem Senator zufolge habe er sich zum Wochenbeginn für die Burschenschaft ausgesprochen. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Schelte für die SPD und die Bürgerversicherung

Bei der Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags nahm BÄK-Präsident Montgomery die Gerechtigkeitskampagne der SPD ins Visier. Lob gab es hingegen für Gesundheitsminister Gröhe. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »