Ärzte Zeitung, 14.06.2013

Honorarstreit

KVBB erwartet positiven Schiedsspruch

POTSDAM. Erwartungsvoll blickt die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) dem Termin vor dem Schiedsamt zur Entscheidung über die Gesamtvergütung für 2013 entgegen.

KVBB-Chef Dr. Hans-Joachim Helming zeigte sich vor der letzten Vertreterversammlung in Potsdam "gar nicht so unglücklich" darüber, dass die Verhandlungen gescheitert sind und das Schiedsamt entscheiden muss.

"Das Schiedsamt wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein besseres Ergebnis schiedsen müssen, wenn es alles berücksichtigt, was von Bundesebene vorgesehen ist", sagte er.

KVBB und Kassen hatten sich mit einer Differenz von 2,2 Prozentpunkten getrennt. Strittig waren rund 15 Millionen Euro. Die KVBB hatte zuletzt mindestens 54,8 Millionen Euro Steigerung gefordert. Das entspricht einer Steigerung um 7,7 Prozent.

Die Kassen boten aber nur maximal 39,8 Millionen (+5,5 Prozent). Daraufhin rief die KVBB das Schiedsamt an. Die Schiedsverhandlung ist auf den 20. Juni terminiert. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »