Ärzte Zeitung, 15.01.2014

Medikation

Was bringt individuelle Information?

BONN. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erforscht zusammen mit Wissenschaftlern der Unis Bonn und Erlangen-Nürnberg, ob sich durch eine bessere Risikoaufklärung unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Hochrisikopatienten - hohes Alter, Polymedikation, Multimorbidität - verringern lassen.

Die Studie wird vom Bundesforschungsministeriummit 750.000 Euro gefördert. Konkret wird untersucht, ob eine individuell erstellte Risikoeinschätzung einer generellen Risikoinformation überlegen ist, bei der Patienten-Besonderheiten nicht berücksichtigt werden.

Kriterien seien die Anzahl von Arztbesuchen, Klinikeinweisungen, Medikationsänderungen oder Lebensqualität. (cw)

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