Ärzte Zeitung, 10.02.2014

Thüringen

Patienten bitten KV vermehrt um Arztsuche

WEIMAR. Fast 1000 Anrufe bei der Patienten-Hotline der KV Thüringen: Das im Juni 2013 bei der KV in Weimar eingerichtete Patiententelefon hat sich als Kummernummer offensichtlich bewährt.

Laut KV haben sich bis Jahresende fast 1000 Patienten gemeldet. Anlass waren demnach beispielsweise nicht durchgeführte Hausbesuche, die Ablehnung einer weiteren Behandlung durch den Arzt oder dessen Verordnungspraxis. In den meisten Fällen sei es gelungen, den Ärger auszuräumen.

In letzter Zeit sei die KV jedoch vermehrt darum gebeten worden, bei der Suche nach einem Arzt zu helfen. Was sich nicht am Telefon klären ließ, wurde schriftlich eingereicht: über 400 Patientenanfragen und Beschwerden sind im vergangenen Jahr eingegangen - davon wurden 15 Prozent durch die Krankenkassen für ihre Versicherten eingereicht.

Darunter baten 40 Patienten um Hilfe bei der Findung eines Arzttermins, 32 beschwerten sich über lange Wartezeiten trotz Termin.

In 74 Fällen wurden Verordnungsfragen gestellt, weitere 23 Patienten hatten vergeblich um die Herausgabe ihrer Patientenakten gebeten. "In den meisten Fällen lag kein Fehlverhalten seitens der Vertragsärzte vor", so die KV. (rbü)

[11.02.2014, 20:19:39]
Waldemar Gutknecht 
Patienten bitten KV vermehrt um Arztsuche
Diese Überschrift wurde wohl, ohne viel nachzudenken postiert. 99% der Patienten wissen nicht mal dass KV überhaupt auf der Wel gibt.

Zeuys zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »