Ärzte Zeitung, 12.02.2014

KBV-VV

Nordosten für dreiköpfigen KBV-Vorstand

SCHWERIN. Die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern (KVMV) plädiert für einen auf drei Köpfe erweiterten KBV-Vorstand. Diplom-Mediziner Torsten Lange, Vorsitzender der Vertreterversammlung in Schwerin, verwies auf die in seinem KV-Bereich gesammelten Erfahrungen mit jeweils einem Hausarzt, einem Facharzt und einem Verwaltungsfachmann im Vorstand.

"Der Dreiervorstand der KBV nach dem genannten Muster würde dann auch die Parität der einzelnen Versorgungsbereiche aus der Koalitionsvereinbarung zulassen", sagte Lange.

Die anstehende Wahl eines neuen Vorstandsvorsitzenden der KBV dürfe nicht zu Verzögerungen bei Strukturveränderungen führen. Deshalb sollte die vorläufige Amtszeit des neuen KBV-Chefs auf die jetzige Wahlperiode begrenzt bleiben und ab 2017 die Vorstandsstruktur verändert werden.

Lange forderte auch, dass in den kommenden Monaten eine Neustrukturierung der Vertreterversammlungen in KBV und KVen "in Gang gesetzt" werden müsse. Er will unter anderem erreichen, dass nur noch Ärzte und Psychotherapeuten Mitglied in der KBV-Vertreterversammlung sein sollen.

"Die dominierende Rolle von Mitgliedern in der KBV-VV, die weder ärztlich noch psychotherapeutisch tätig waren oder sind, wird damit beendet", so Lange.

Der Nachfolger von KBV-Chef Dr. Andreas Köhler soll am 28. Februar gewählt werden. Bislang einziger Kandidat ist der Düsseldorfer Facharzt Dr. Andreas Gassen. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »