Ärzte Zeitung App, 02.10.2014

Notfallsanitäter

"Doppelte Hilfsfrist" in der Diskussion

STUTTGART. Seit Anfang Oktober kann in Baden-Württemberg die Ausbildung von Notfallsanitätern starten. Kassen und die Organisationen der Rettungsdienste haben die Finanzierung zunächst für ein Jahr gesichert.

Aber es gebe noch Klärungsbedarf, teilt der Ersatzkassenverband vdek mit. Denn die Schulfinanzierung ist aus Sicht der Kassen eine Aufgabe der Länder.

Mit dem Notfallsanitätergesetz hat der Bund ein neues Berufsbild geschaffen, das den Rettungssanitäter ablösen soll.

Durch den höher qualifizierten Notfallsanitäter muss aus Sicht des vdek der Sinn der "doppelten Hilfsfrist" im Südwesten neu diskutiert werden: Bisher sollen binnen zehn bis 15 Minuten nach Anruf sowohl Rettungswagen wie Notarzt vor Ort sein. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »