Ärzte Zeitung App, 28.10.2014

Wissenschaftsrat

Bessere Forschung beim BfArM gefordert

BERLIN/GREIFSWALD. Der Wissenschaftsrat hat zügige Veränderungen in der Forschungsabteilung des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gefordert.

2012 wurde dort, nach Empfehlungen des Rates von 2004, eine Abteilung eingerichtet, die Forschungsaktivitäten des Institutes koordinieren soll.

Diese Aufgabe wurde nach Ansicht des Rates "mangels geeigneter Instrumente nicht überzeugend" wahrgenommen, teilte das Gremium nach seiner Herbstsitzung in Greifswald mit. "Die erforderliche Weiterentwicklung der Forschung muss zügig erfolgen und ihr Ausbau engagiert vorangetrieben werden", so der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Manfred Prenzel.

"Es dürfen nicht wieder acht Jahre vergehen, bis etwas passiert." Das Gremium regt an, ein klares Forschungsprofil zu entwickeln und mehr Kompetenzen beim Vizepräsidenten für Forschung anzusiedeln. Ebenso sollte ein Haushaltsplan für die Abteilung eingerichtet werden.

Als positiv bewertet der Rat die bisherigen Forschungsleistungen, den "klaren Aufwärtstrend" bei Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln. (bee)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16861)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »