Ärzte Zeitung, 05.02.2015

Brandenburg

KV-Chef widerspricht Ministerin

POTSDAM. Äußerungen von Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) will die KV nicht unwidersprochen lassen. Golze hatte im Landtag gesundheitspolitische Aktivitäten aus den vergangenen Jahren hervorgehoben, die auch "bundespolitisch eingeschlagen" hätten.

Exemplarisch nannte sie dabei laut KV die Weiterentwicklung der Polikliniken zu regionalen Versorgungszentren und das Programm "Gemeindeschwester Agnes" mit Bereitschaftsdienstpraxen im ländlichen Raum.

Der Brandenburger KV-Chef Dr. Hans-Joachim Helming betonte in einer Pressemitteilung nun jedoch, dass allein die von der KV entwickelten Konzepte und Strukturen, mit denen die ambulante medizinische Versorgung im Land sichergestellt werde, Eingang in die bundesweite Regelversorgung gefunden haben und mehrfach ausgezeichnet wurden.

"Mit unserem RegioMed-Konzept und den entsprechenden Arztpraxen und sektorübergreifenden Zentren gewährleisten wir auch in angespannten Versorgungssituationen die wohnortnahe Versorgung.

Darüber hinaus kümmern sich unsere hochqualifizierten Agnes II- Fallmanagerinnen ganzheitlich um oftmals multimorbide Patienten und entlasten unsere Ärzte", so Helming. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Partydrogen immer höher dosiert

Wiener Experten schlagen Alarm: Partydrogen wie Ecstasy und Kokain werden nach ihren Erkenntnissen wegen höherer Dosierungen und Reinheit immer gefährlicher. mehr »