Ärzte Zeitung, 28.09.2015

Medizinstudium

Augenärzte sehen blinden Fleck in Reform

MÜNCHEN. Der geplante Masterplan Medizinstudium 2020 der Bundesregierung geht zulasten der Augenheilkunde, fürchtet die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).

Das Ziel des Plans, den Fachbereich Allgemeinmedizin im Studium zu stärken dürfe nicht auf Kosten wichtiger Spezialgebiete gehen, kritisierte Professor Thomas Reinhard, Generalsekretär der DOG. Die Augenheilkunde kämpfe schon heute mit Versorgungsengpässen.

Augenkrankheiten beträfen Millionen Menschen in Deutschland und verursachten rund drei Viertel aller Erblindungen. Schätzungen zufolge steigt die Zahl der Betroffenen in Zukunft erheblich. (jk)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »