Ärzte Zeitung, 29.01.2016

Bundesrat

Grünes Licht für EU-Heilberufsausweis

BERLIN. Der Bundesrat hat am Freitag der Einführung eines Europäischen Berufsausweises für Heilberufler - darunter Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, aber ebenso Hebammen und Pflegekräfte- zugestimmt.

Dieser soll nach Wahl der antragstellenden Person auch die herkömmlichen Anerkennungsverfahren in anderen EU-Ländern ersetzen. Und zumindest den partiellen Berufszugang ermöglichen.

Durch das neue Verfahren soll es aber ebenso möglich werden, dass andere EU-Staaten bzw. Behörden schneller über verhängte Berufsverbote oder -beschränkungen Bescheid wissen, als dies in der Vergangenheit oft der Fall war.

Die Bundesregierung setzt mit dem zugehörigen Gesetz eine EU-Richtlinie (2013/55/EU) um. (reh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »