Ärzte Zeitung, 11.02.2016

TK fordert

Kinderhospizarbeit muss ausgebaut werden

MAINZ. Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz zwei ambulante Kinderhospizdienste im Raum Trier und Koblenz sowie ein stationäres Kinderhospiz im Raum Speyer. Dem stehen im Land 34 ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienste für Erwachsene gegenüber.

Darauf hat die rheinland-pfälzische Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit am Mittwoch hingewiesen und sich für den Ausbau von Kinderhospizen ausgesprochen: "Gerade schwerstkranke und sterbende Kinder brauchen den Schutz und die Solidarität unserer Gesellschaft", sagte TK-Landeschefin Anneliese Bodemar.

Nach Angaben der TK-Landesvertretung gibt es bundesweit nur 14 Kinderhospize. Mit Inkrafttreten des Hospiz- und Palliativgesetzes sind nach Ansicht der TK-Landesvertretung wichtige Schritte eingeleitet worden, um auch die hospizliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. So sieht der Gesetzgeber seit Dezember 2015 vor, die finanzielle Ausstattung von stationären Kinder- und Erwachsenen-Hospizen zu verbessern.

Zusätzlich wurde vereinbart, dass für stationäre Kinderhospize eigenständige Rahmenvereinbarungen abzuschließen sind.(aze)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »