Ärzte Zeitung, 30.03.2016

Flüchtlingsversorgung

DRK wird mehr Helfer brauchen

BERLIN. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird nach Worten seines Präsidenten Rudolf Seiters weitere Helfer benötigen, um im Frühling und Sommer ankommende Flüchtlinge zu versorgen. "Wir wissen nicht, wie sich die Situation im einzelnen entwickeln wird", sagte Seiters. "Wir bereiten uns darauf vor, dass wir nicht nur in diesem großen Ausmaß helfen müssen wie bisher, sondern, dass wir künftig auch zusätzliche Helfer brauchen."

Das DRK hat Seiters zufolge mehr als 25.000 Ehren- und Hauptamtliche in der Flüchtlingshilfe im Einsatz. Die Organisation betreibe 490 Notunterkünfte für Flüchtlinge in Deutschland, in denen 141.000 Menschen betreut werden. Kapazitäten gebe es aber für 160.000 Asylsuchende. (dpa)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16445)
Flüchtlinge (364)
Organisationen
DRK (592)
Personen
Rudolf Seiters (43)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Saufen und Abstinenz fördern anscheinend Prostatakrebs

Ein Glas Wein tut der Gesundheit wohl gut. Aber: Viel- und Nichttrinker bekommen eher Tumore. Wie kommt dieser Widerspruch zustande? mehr »

Mehr Honorar durch Selbstanalyse

Honorarspielräume gibt es auch im EBM - allerdings nur dann, wenn Ärzte einige wichtige Regeln befolgen, sagt ein Abrechnungsexperte. mehr »

Zwischen Schnittwunden und Schnappsleichen

Während Millionen Besucher das 183. Oktoberfest feiern, sichert das Rote Kreuz hinter den Kulissen die medizinische Versorgung. In seiner Notfallambulanz sind bis zu elf Notärzte und 130 Sanitäter im Einsatz. mehr »