Ärzte Zeitung, 11.04.2016

Vertreterversammlung

KV Bremen soll Niederlassung fördern

BREMEN. Die Vertreterversammlung der KV Bremen (KVHB) fürchtet, dass die Ärzte der Stadt ins niedersächsische Umland abwandern. Dies betreffe besonders die hausärztliche Versorgung in Bremerhaven, hieß es. Tatsächlich zahlt Niedersachsens KV niederlassungswilligen Ärzten in bestimmten Gebieten einen Gründerzuschuss von 50.000 Euro. Geld, das die KV Bremen bisher nicht in die Hand nimmt.

Also haben Bremens KV-Vertreter in ihrer letzten Sitzung den Vorstand beauftragt, ein Konzept zur Niederlassungsförderung vorzulegen. Das Förderprogramm solle "etwaige Versorgungsprobleme in allen Fachgruppen berücksichtigen" sowie für den gesamten KV-Bezirk gelten, so die KVHB. Allerdings sei den Bremern bisher kein Arzt von der Fahne gegangen. Das bestätigt Bremens KV-Chef Dr. Jörg Hermann der "Ärzte Zeitung". (cben)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17107)
Bremen (171)
Organisationen
KV Bremen (300)
Personen
Jörg Hermann (36)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »