Ärzte Zeitung, 11.04.2016

Vertreterversammlung

KV Bremen soll Niederlassung fördern

BREMEN. Die Vertreterversammlung der KV Bremen (KVHB) fürchtet, dass die Ärzte der Stadt ins niedersächsische Umland abwandern. Dies betreffe besonders die hausärztliche Versorgung in Bremerhaven, hieß es. Tatsächlich zahlt Niedersachsens KV niederlassungswilligen Ärzten in bestimmten Gebieten einen Gründerzuschuss von 50.000 Euro. Geld, das die KV Bremen bisher nicht in die Hand nimmt.

Also haben Bremens KV-Vertreter in ihrer letzten Sitzung den Vorstand beauftragt, ein Konzept zur Niederlassungsförderung vorzulegen. Das Förderprogramm solle "etwaige Versorgungsprobleme in allen Fachgruppen berücksichtigen" sowie für den gesamten KV-Bezirk gelten, so die KVHB. Allerdings sei den Bremern bisher kein Arzt von der Fahne gegangen. Das bestätigt Bremens KV-Chef Dr. Jörg Hermann der "Ärzte Zeitung". (cben)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16861)
Bremen (166)
Organisationen
KV Bremen (295)
Personen
Jörg Hermann (36)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »