Ärzte Zeitung, 21.04.2016

Baden-Württemberg

Medi-Verbund benennt Ziele für KV-Wahlen

STUTTGART. Der Medi-Verbund in Baden-Württemberg hat seine Ziele für die bevorstehende Wahl der KV-Vertreterversammlung festgelegt.

Der Verbund geht mit drei fachübergreifenden Wahllisten in den Regionen Nordwürttemberg, Nordbaden und Südwürttemberg/Südbaden sowie einer Liste angestellter Ärzte ins Rennen.

Zudem unterstützt Medi drei weitere Listen von Psychotherapeuten und ermächtigten Ärzten.

In ihren Wahlzielen bekennt sich Medi unter anderem zur KV "mit gleichwertiger Ordnungsfunktion und Interessenvertretung", zu einer "fachübergreifenden Standespolitik", zu Haus- und Facharztverträgen neben dem Kollektivvertrag sowie zum Streikrecht für niedergelassen Ärzte. Besondere Bedeutung misst Medi dem Projekt "Arztpraxen 2020" bei.

Dabei wirbt der Verbund für Freiberufler-MVZ in der Hand niedergelassener Ärzte. Es gehe dabei darum, Praxischefs und jungen Ärzten neue Arbeits- und Anstellungsoptionen anzubieten.

In einem Projekt in Heilbronn erprobt Medi mit rund 100 Praxen die digitale Vernetzung. Der Fokus liege darauf, die Zukunft der freien Praxen "durch bessere Vernetzung und neue Kooperationen sichern" zu können, sagte Medi-Chef Dr. Werner Baumgärtner.

Auf den Listen des Verbunds kandidierten mehr junge Ärzte als in der Vergangenheit. Einige von ihnen seien weit vorne platziert -  mit der entsprechenden Chance, in die Vertreterversammlung einzuziehen. Gewählt wird zwischen dem 12. und 26. Juli. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »