Ärzte Zeitung, 15.06.2016

Sachsen

Sprachprüfung für Ärzte aus dem Ausland

DRESDEN. Sachsen führt eine Fachsprachprüfung für ausländische Ärzte ein. Sobald Mediziner aus nicht deutschsprachigen Ländern einen Antrag auf Berufserlaubnis oder Approbation stellen, müssen sie nun nachweisen, dass ihre Deutschkenntnisse für die Ausübung der ärztlichen Tätigkeit ausreichen.

Die Regelung gilt rückwirkend zum 1. Mai 2016. Sollten die Sprachkenntnisse nicht genügen, wird eine Fachsprachenprüfung angeordnet, die im Auftrag der Landesdirektion Sachsen von der Landesärztekammer vorgenommen wird. Der Kammer zufolge ist die Prüfung "praxisnah" gestaltet. In ihr wird überprüft, ob sich der Arzt spontan und weitgehend fließend mit Patienten und Kollegen verständigen kann. Wichtig ist auch die Beherrschung des fachlichen Vokabulars in Wort und Schrift. So muss der Arzt etwa nachweisen, dass er einer fachlichen Diskussion zu medizinischen Themen folgen und diese anschließend wiedergeben kann. (lup)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »