Ärzte Zeitung, 19.07.2016

Kliniken

Baden-Württemberg will mehr Patientenfürsprecher

STUTTGART. Die baden-württembergische Landesregierung setzt sich für mehr Patientenfürsprecher in Krankenhäusern ein. Bisher gibt es landesweit rund 40 solcher ehrenamtlich Tätigen. Sozialministerium und Landeskrankenhausgesellschaft (BWKG) haben vereinbart, ihre Zahl zu erhöhen. Patientenfürsprecher sollen unabhängige Ansprechpartner für Fragen, Wünsche und Beschwerden und Mittler zwischen Patienten und Krankenhaus sein.

Die BWKG begrüßte, dass es weiterhin keinen Zwang zur Berufung eines Fürsprechers geben wird. Man müsse für die Position die jeweils passende Persönlichkeit finden, hieß es. Die Abteilung Beschwerdemanagement in den Kliniken soll die Fürsprecher unterstützen.Den Kliniken steht es offen, ob ein Patientenfürsprecher für ein einzelnes oder für mehrere Krankenhäuser bestellt wird.

Die jeweiligen Persönlichkeiten werden nur auf ausdrücklichen Wunsch der Patienten tätig und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Sie dürfen weder medizinisch, pflegerisch noch in Rechtsangelegenheiten beraten. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »