Ärzte Zeitung, 12.09.2016

Sachsen-Anhalt

KV-Wahl sorgt für wenig Überraschung

MAGDEBURG. In der künftigen Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt sitzen 14 Haus-, zwölf Fachärzte, ein ermächtigter Kliniker und drei psychologische Psychotherapeuten.

Laut vorläufigem Wahlergebnis vom Freitagabend gab es kaum Überraschungen. Bei den Fachärzten wird es nur zwei neue Gesichter geben. Bei den Hausärzten sind es vier. Die meisten Stimmen (2026) fuhr der derzeitige und sicher auch künftige Vorstand Dr. Burkhard John ein. Ihm folgten mit 946 Stimmen der Hausarzt und Vorsitzende der Vertreterversammlung Andreas Petri und bei den Fachärzten Dr. Petra Bubel mit 894 Stimmen.

Zu den neuen Mitgliedern gehört Hausarzt Dr. Torsten Kudela. Er löst praktisch seine Mutter Gitta Kudela ab, die nicht mehr zur Wahl angetreten war. 67 Prozent der Vertragsärzte, 56 Prozent der Psychotherapeuten und 44 Prozent der ermächtigten Kliniker hatten sich an der Wahl beteiligt. (zie)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »