Ärzte Zeitung online, 16.02.2017

Gebührenordnung

Reinhardt greift Vorschlag aus der Union an

BERLIN. Planspielen aus der Union, die Gebührenordnungen von privater und gesetzlicher Krankenversicherung zusammenzuführen, hat der Hartmannbund eine Absage erteilt. Auf der Basis von Honorarpauschalen, Budgets und ungesteuerter Flatrate-Mentalität der Versicherten sei dies nicht möglich.

Wenn überhaupt, könne eine Diskussion über eine einheitliche Gebührenordnung nur im Rahmen einer praktikablen Einzelleistungsvergütung und sozialverträglich organisierter Kostenerstattung geführt werden, sagte Hartmannbund-Chef Dr. Klaus Reinhardt. Die Politik dürfe sich nicht um die Auseinandersetzung über eine Selbstbeteiligung der Patienten an den Behandlungskosten drücken.

In der Unionsfraktion im Bundestag ist eine Debatte darüber ausgebrochen, wie man im Wahlkampf mit der von der SPD favorisierten Bürgerversicherung umgehen solle. Dabei kam der Vorschlag einer Konvergenz von GOÄ und EBM wieder auf. (af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Jeder neunte Euro geht an die Gesundheit

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland steigen weiter. Im Jahr 2015 betrugen sie 344,2 Milliarden Euro oder 4 213 Euro je Einwohner. Auch die Prognose für 2016 liegt bereits vor. mehr »

Zahl importierter Malaria-Erkrankungen stark gestiegen

In den letzten Jahren ist die Zahl der Malaria-Erkrankungen in Deutschland deutlich gestiegen. Die unspezifische Symptomatik führt immer wieder zu potenziell lebensbedrohlichen Fehldiagnosen. mehr »

BGH befreit Durchgangsärzte von Haftung

Für die Folgen eines Fehlers bei der Diagnose und auch der Erstversorgung durch einen D-Arzt haftet nicht der Arzt, sondern die Unfallversicherung. Das hat nun der Bundesgerichtshof klargestellt. mehr »