Ärzte Zeitung online, 16.02.2017

Gebührenordnung

Reinhardt greift Vorschlag aus der Union an

BERLIN. Planspielen aus der Union, die Gebührenordnungen von privater und gesetzlicher Krankenversicherung zusammenzuführen, hat der Hartmannbund eine Absage erteilt. Auf der Basis von Honorarpauschalen, Budgets und ungesteuerter Flatrate-Mentalität der Versicherten sei dies nicht möglich.

Wenn überhaupt, könne eine Diskussion über eine einheitliche Gebührenordnung nur im Rahmen einer praktikablen Einzelleistungsvergütung und sozialverträglich organisierter Kostenerstattung geführt werden, sagte Hartmannbund-Chef Dr. Klaus Reinhardt. Die Politik dürfe sich nicht um die Auseinandersetzung über eine Selbstbeteiligung der Patienten an den Behandlungskosten drücken.

In der Unionsfraktion im Bundestag ist eine Debatte darüber ausgebrochen, wie man im Wahlkampf mit der von der SPD favorisierten Bürgerversicherung umgehen solle. Dabei kam der Vorschlag einer Konvergenz von GOÄ und EBM wieder auf. (af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Wenn das Hobby auf die Lunge schlägt

Bei unklaren Lungenschäden müssen die Ursachen auch in ungewöhnlichen Freizeitaktivitäten gesucht werden. Frühzeitig erkannt haben die Erkrankungen eine gute Prognose. mehr »

Sperren sich Kassen zu oft gegen Eingriffe

Chirurgen kritisieren Krankenkassen für eine "willkürliche und inhumane Behandlung von Patienten mit morbider Adipositas". mehr »

Patientenakte wird zum Herzstück der Digitalisierung

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will bei der Digitalisierung weiter aufs Tempo drücken. Die elektronische Patientenakte wird dabei zum Motor der Vernetzung. mehr »