Ärzte Zeitung, 23.04.2008

EU-Minister fordern Plan zur Krebs-Vorsorge

BRÜSSEL (spe). Die EU-Gesundheitsminister fordern einen europäischen Aktionsplan zum Kampf gegen Krebs.

Die gemeinsame Strategie müsse die Krebsvorsorge ebenso wie die Früherkennung, Behandlung, Rehabilitation, Schmerztherapie und Forschung umfassen. Der Schwerpunkt solle auf der Vorsorge liegen, da sich durch einen gesunden Lebenswandel rund ein Drittel aller Krebserkrankungen verhindern ließen, so die Minister.

Einem kürzlich erschienenen Bericht der Weltgesundheitsorganisation zufolge sind Zigaretten nach wie vor die Hauptursache für Krebs, gefolgt vom Alkoholkonsum. Jedes Jahr werden in der EU mehr als 2,2 Millionen neue Krebsfälle diagnostiziert. Mehr als 1,1 Millionen Menschen sterben an den Folgen der Krankheit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »