Ärzte Zeitung online, 26.11.2008

Ban Ki Moon sorgt sich um humanitäre Situation in Simbabwe

NEW YORK (dpa). UN-Generalsekretär Ban Ki Moon befürchtet, dass sich die humanitäre Situation in Simbabwe in den kommenden Monaten noch weiter verschlechtern könnte. Die Hälfte der zwölf Millionen Einwohner des afrikanischen Landes wäre dann von Nahrungsmittellieferungen abhängig.

Davor warnte der Chef der Vereinten Nationen in einer am Dienstag in New York verbreiteten Erklärung. Ban Ki Moon zeigte sich erschüttert über den Zusammenbruch von Sanitäts-, Gesundheits- und Ausbildungseinrichtungen.

Ban rief die Konfliktparteien in Simbabwe dazu auf, politische Überlegungen hintanzustellen und umgehend humanitäre Hilfe zu leisten. "Die Menschen in Simbabwe können sich keinen weiteren Misserfolg ihrer politischen Führung leisten", sagte der UN-Chef.

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